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"ä guätä"

Das eigenständigste Urner Gericht: Es wird heute noch überall gekocht und ist sehr beliebt. Eigentlich ist es eine Fastenspeise und wurde als solche schon Mitte des 18. Jahrhunderts in einem alten Kochbuch erwähnt. 

Zutaten 

400 g Reis
400 g Lauch (Boor)
250 g Kartoffeln (geschält)
100 g gehackte Zwiebeln
50 g Butter
1 l Bouillon
evtl. Reibkäse

Für den Zwiebelguss

120 g Butter
200 g geschnetzelte Zwiebeln
2 feingehackte Knoblauchzehen

Zutaten

Die gehackten Zwiebeln werden mit dem nicht zu fein geschnittenen Lauch in der Butter gedünstet. Man gibt anschliessend den Reis und die in Würfel geschnittenen Kartoffeln dazu und röstet das Ganze glasig an. Die Zutaten mit einem Teil der heissen Bouillon ablöschen. Der Reis sollte gerade so mit Flüssigkeit bedeckt sein. Den Reis bei mittlerer Hitze regelmässig umrühren und die heisse Bouillon nach und nach dazugeben. 

In der Zwischenzeit werden in einer Bratpfanne die gehackten Zwiebeln und der Knoblauch goldgelb gebraten. 

Den Reis in einer Gratinform anrichten. Je nach Belieben mischt man noch etwas Reibkäse darunter.

Zuletzt übergiesst man das schmackhafte Gericht mit den Zwiebeln. 

Übrigens

Nicht nur als Fastenspeise passt dieser Reis ausgezeichnet. Wenn er von einem Spiegelei oder sogar von einer Hauswurst begleitet wird, ist die Gaumenfreude vollkommen.

 

Das beliebte Eintopfgericht ist eine typische Chilbispeise, um die man - zum Glück! - einfach nicht herumkommt. 

Zutaten für 4 Personen

1,5 kg mageres Schaffleisch
Schweinsfett
wenig Rindsbouillon
2 kg Weisskabis
4 grob geschnetzelte Zwiebeln
4 grob gehackte Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
5 Lorbeerblätter

Zubereitung

  1. Das Schaffleisch in Ragoutwürfel schneiden, mit viel Salz und Pfeffer würzen und in wenig Fett portionenweise stark anbraten. 
  2. Einen Kabis vierteln und mit Zwiebeln und Knoblauch in etwa 2 dl Bouillon kurz kochen.
  3. In einem grossen Topf die erste Portion Fleisch auf die erste Schicht Kabis legen. Dann zweite Schicht Kabis und Zwiebeln roh darauflegen. 
  4. Zweite Portion Fleisch anbraten und auf die zweite Schicht (rohen) Kabis legen. Dann so fortfahren. 
  5. "Chaabis und Schaffleisch" im grossen Topf auf kleinem Feuer zugedeckt etwa 2 Std. köcheln lassen. Von Zeit zu Zeit sorgfältig umrühren. 
  6. Auskühlen lassen. Wenn möglich erst am nächsten Tag wieder erwärmen und servieren. 

Dazu gehören Salzkartoffeln. 

 

Festtage werden in Uri gerne mit feinem Gebäck und Desserts gefeiert. Früher hat die Mutter zu Hause "gchiächlet". 

Zutaten für etwa 20 Küchlein

Teig

165 g weiche Butter
1 Ei (Zimmertemperatur)
1 Eigelb (Zimmertemperatur)
85 g Puderzucker
1 Prise Salz
275 g Weissmehl 

Guss

1 Ei 
30 g Puderzucker
10 g Maizena
50 g Vollrahm 
frische Heidelbeeren

Zubereitung

  1. Die weiche Butter mit dem Ei, Eigelb, Salz und Zucker geschmeidig rühren. Mehl zugeben und zu einem homogenen Teig vermengen. 
  2. Den Teig 2 cm dick ausrollen und mit Klarsichtfolie zugedeckt 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 
  3. Für den Guss alle Zutaten mit dem Schwingbesen gut verrühren. 
  4. Den Teig 2 mm dünn ausrollen und Rondellen (Durchmesser je nach Förmchen) ausstechen. Förmchen mit Teig auslegen, 
    mit frischen Heidelbeeren auffüllen. Wenig Guss zugeben. 
  5. Die Küchlein im vorgewärmten Ofen bei 180 °C circa 20 Minuten backen. 

 

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