Wichtige Information Der Oberalppass hat seit Freitag 7.12.2018 14.00 Uhr offiziell Wintersperre. 
Winteraktivität-Skitour-Urner Haute Route

Skitouren

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In der Ferienregion Andermatt gibt es ein breites Angebot an Skitouren

Wichtig

Urner Haute Route

Von Hütte zu Hütte

Die geschichtsträchtige Skitour zwischen Andermatt und Engelberg breitet sich im Winter durch einen besonders einsamen Landstrich aus. Ein Hauch Abenteuergeist umweht die grandiosen Etappen von Hütte zu Hütte. Gipfeltouren vom Gemsstock zum Lochberg, Sustenhorn (3503m), Uratstock, Grassen (2946m) mit anschliessender Traumabfahrt nach Engelberg.

Die imposante Route durch die Zentralschweizer Alpen gehörte früher zu den ganz grossen Alpendurchquerungen. Sie bietet rund 5500 Höhenmeter Auf- und Abstieg und kann in vier bis fünf Tagen begangen werden. 

Die Route ist nicht markiert und ein Bergführer dringend empfohlen.

Bergführer 

Urserntal

Skiberge, wohin das Auge reicht

Das Urserntal ist das grösste Tal des Urnerlands und bringt dank der einmaligen Lage zwischen Graubünden (Oberalppass), Tessin (Gotthardpass) und Wallis (Furkapass) eine einzigartige Geschichte mit sich.

Skitourismus hatte hier schon früh Tradition und bietet durch die herrliche Lage inmitten der Alpen fast unbegrenzte Möglichkeiten. So entstanden die attraktiven Skigebiete des Gemsstocks und Nätschen-Gütsch-Andermatt wurde zum Wintersportmekka. 

Der einzige auch im Winter erschlossene Pass ist der Oberalppass. Mit der Bahn erreichen Sie die Passhöhe und das anliegende Skigebiet. Von dort begibt man sich auf den Rossbodenstock, der mit seiner Gipfelflanke lockt. Weiter nördlich liegt der sympathische Badus, unauffällig, aber sehr schön.

Der Pizzo Lucendro, auf den ersten Blick unscheinbar, versetzt seine Besucher in der Höhe ins Staunen. Die Aussicht auf das Rotondogebiet und die Abfahrt durch das abgelegene Witenwasserental geben ihm Recht. Am Anfang des lang gezogenen Witenwasserentals schreitet man dann auch auf den Stotzigen Firsten. 

Schweift der geübte Blick des Skitourenfahrers im Urserntal umher, dann wird er sich dem Galenstock-Gebiet nicht entziehen können. Zu markant und zu imposant sind die eng beisammen liegenden Gipfel rund um die Albert-Heim-Hütte.

Tatsächlich bietet dieses Teilgebiet für jeden Geschmack etwas. Wer es lieber gemütlich mag, ist mit dem Chli Bielenhorn bestens bedient. Dem Galenstock und dem Tiefenstock sieht man schon von weitem an, dass sie sich nicht einfach so besteigen lassen. Aber mit alpiner Erfahrung und Ausdauer wird man mit einem Gipfelglück beschenkt, wovon man noch lange zehrt.

Highlights 
Rossbodenstock (2835 m) 
Badus (2928 m) 
Pizzo Centrale (2999 m)
Pizzo Lucendro (2963 m)
Stotzigen Firsten (2752 m) 
Chli Bielenhorn (2940 m) 
Galenstock (3586 m) 
Tiefenstock (3515 m) 

Hütten 
 

Göscheneralp

Spuren auf Gletscher und Fels

Wo einst das ursprüngliche Dörfchen der Göscheneralp einem Stausee weichen musste, befinden sich unzählige Ski- und Kletterberge.

Das Göscheneralptal zieht sich vom Dorf Göschenen über die Abzweigung des Voralptals hin zur hinter dem Staudamm gelegenen Chelenalp. 
Je mehr sich das Tal Richtung Winterberge, dem markanten Abschluss, gebildet von Dammastock, Schneestock und Eggstock, hineinzieht, desto grösser wird die Vielfalt an lohnenden Skigipfeln. 

Wer die langen und teils mühsamen Anstiege des Rorspitzlis oder des Stucklistocks von dieser Seite in Angriff nimmt, wird mit den äusserst verlockenden und steilen Abfahrten ins gegenüberliegende Meiental belohnt. 

Die lohnendste und zugleich bekannteste Skitour dürfte wohl auf das Sustenhorn sein. Der Aufstieg aus der Voralp oder der Chelenalp ist wohl die am ehesten gebührende Art, diesem Urner Giganten zu begegnen. Einmal am Gipfelkreuz angelangt, wird man sich glücklich schätzen, seine Spuren in der einmaligen hochalpinen Umgebung aus Gletscher und Fels hinterlassen zu dürfen.

Rechts vom Staudamm schliessen sich einige Gipfel zu einer Kette, die nur gerade über den Lochberg eine Verbindung zur anderen Seite zulässt. Dieser formschöne Skigipfel der Extraklasse bietet alles, was das Skitourenherz begehrt: Einen breiten und steilen Firnhang und eine atemberaubende Aussicht.

Highlights 
Rorspitzli (3220 m) 
Sustenhorn (3328 m) 
Lochberg (3074 m) 

Hütten 
 

Meiental

Uris Kluft der Schneekristalle

Fährt man von Wassen auf der Sustenpassstrasse ins Meiental, öffnet sich ein Gebiet welches als wahre Schatzkammer für Skiberge gilt. Abgelegen und mit keiner Seilbahn erschlossen, starten alle Anstiege in Färnigen.

Man muss sich entscheiden zwischen der reich gegliederten Südseite und der mächtigen Nordseite. 

Auf der mehr oder weniger sonnigen Südseite gibt es gleich mehrere lohnende Gipfelziele. Einer der bekanntesten und meist besuchten ist der Bächenstock. Durch herrliche Schneelandschaften und den Gipfelgletscher führt der Weg hinauf, und man erkennt bereits jetzt, welch grossartige Abfahrt noch bevorsteht.

Zu den eindrücklichsten Gipfeln zählt der Gross Spannort, wo alpine Ausrüstung und Erfahrung beim Aufstieg von Vorteil sind. 
Weiter westlich schliessen sich unzählige Skigipfel an, wobei der Grassen wohl am meisten besucht wird. Dies nicht ohne Grund, denn der Gipfel bietet einen atemberaubenden Blick auf die Titlissüdwand und das darunter liegende Engelberger Tal. Die Abfahrt nach Engelberg geniesst einen ausserordentlichen Ruf unter Skitourenfahrern.

Auf der gegenüberliegenden Nordseite sind nicht nur die Gipfel höher, sondern auch die Anstiege deutlich länger und anstrengender. 
Der majestätische Stucklistock präsentiert sich vom Tal bereits in seiner ganzen Pracht, doch wer einmal im Aufstieg auf dem stotzigen Gletscher steht, weiss, dass seine Schönheit bei weitem unterschätzt wurde. Höchste Ansprüche werden bei der stufenlosen Abfahrt erfüllt, allerdings sollte man seine Skis beherrschen und sich im alpinen Umfeld zurechtfinden können.

Highlights
Bächenstock (3011 m) 
Gross Spannort (3198 m) 
Grassen (2946 m) 
Stucklistock (3313 m) 

Hütten 
Grassenbiwak SAC (2647 m) 
Spannorthütte SAC (1956 m) 
Kröntenhütte SAC (1903 m)