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Klettersteige

Aufgrund von Räumungs- und Reparaturarbeiten wird der Klettersteig Diavolo voraussichtlich nicht vor Ende Juni begehbar sein. 

 

Klettergebiet Göschenen/Göscheneralp

Das Gebiet der Göscheneralp zählt mit seinen klettergartenähnlichen Felsen im Talgrund und den mächtigen Klettergipfeln in der Höhe zu einem der vielseitigsten Gebiete des ganzen Kantons.

Die Göscheneralp ist ein Seitental, das direkt von Göschenen westwärts führt. Einige der Gebiete sind weltweit für fantastische Kletterei bekannt.

Die Mehrseillängenrouten am Salbitschjien zählen mit ihrer Schönheit zum Bekanntesten, was die Ferienregion Andermatt zu bieten hat. Beim Salbitschijen hat sich der Granit senkrecht aufgefaltet, was eine starke Aufteilung in Grate, Risse und Verschneidungen im Bombenfels zur Folge hat. Ein Klettereldorado par excellence lässt sich hier finden. 

Östlich davon liegt das Massiv des Gandschijen, wo eher steile Plattenkletterei vorherrscht.

Gleich eingangs zum Voralptal liegt die Sandbalm mit ihren schönen und abwechslungsreichen, durchwegs jedoch anspruchsvollen Reibungsplatten.

Auch das Nachbargebiet, rund um die Bergseehütte, geizt nicht mit seinen Reizen: Zahlreiche gut abgesicherte Routen in Hüttennähe laden zum Verweilen in den griffigen Wänden ein.

Auf der anderen Seite des Göscheneralpsees mit seinem geschichtsträchtigen Staudamm befindet sich die Feldschijen. Etwas schattiger und abseits gelegen sind sie ein interessantes Ziel für Leute, die es gerne etwas ruhiger haben und trotzdem nicht auf die gute Felsqualität verzichten wollen. 
Eingebettet in eine herrliche alpine Kulisse findet hier jeder etwas zum Klettern.

Spots 

  • Göscheneralp
  • Salbitschijen
  • Gandschijen
  • Sandbalm
  • Bergseeschijen
  • Feldschijen
  • Das Krokodil  Klettersteig Krokodil Topo (214 KB)

Klettergebiet Wassen - Meiental

Das Meiental zieht sich von Wassen Richtung Sustenpass entlang der Meienreuss hinauf. Es befindet sich auf gänzlich kristallinem Untergrund, auf Gneis. Wichtige Ziele für Kletterer und Wanderer bildet die Umgebung der Sewenhütte und der Sustlihütte SAC.

Beide Hütten sind auf guten Bergwegen in 1 bis 1,5 Stunden zu erreichen. In Hüttennähe befinden sich gut eingerichtete Klettergärten, die einfache und gut abgesicherte Routen in bestem Erstfelder Gneis bieten.

Es  können auch Hochtouren sowie einige schöne Plaisir-Mehrseillängentouren mit teils alpinem Charakter unternommen werden.
Unterhalb der Sustlihütte, beim Sustenbrüggli, liegen unzählige Felsblöcke. Sie bilden einen  hervorragenden Treffpunkt für Boulderer im Sommer.

Spots 

  • Seewen
  • Chli Sustli (Sustenbrüggli)

 

Klettersteig Bergsee – Das Krokodil

Der Felsturm oberhalb der Bergseehütte sieht aus wie ein Krokodil. Der gleichnamige Klettersteig führt dort hinauf.

Das Klettererlebnis dauert zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden und ermöglicht ein Abenteuer für die ganze Familie. Teil des Klettersteigs bildet eine 18 Meter lange Stahlseilbrücke, die sich 50 Meter über dem Boden befindet. Dank beidseitiger Sicherung ist das Überqueren des Seils zwar eine nervenkitzelnde Angelegenheit, aber kein halsbrecherisches Wagnis. Und wer nicht schwindelfrei ist, kann die Seilbrücke auch umgehen.

Der Klettersteig oberhalb der Bergseehütte führt über den Vorbau des Bergseeschijen. Er besteht aus einem 400 Meter langen Stahlseil und erlaubt einen Blick auf Dammagletscher und Winterberge. Von der Bergseehütte aus ist er in 15 Minuten erreichbar; nach dem Abstieg ist man in einer halben Stunde wieder in der Hütte. 

Wer die Klettersteigtechnik beherrscht und über die nötige Ausrüstung verfügt, kann den Klettersteig "Krokodil" in Angriff nehmen, auch wenn er über keine sehr grosse Klettererfahrung verfügt.

Wer über keine eigene Klettersteig-Ausrüstung verfügt, kann diese auch in der Bergseehütte mieten: » Bergseehütte 

 Klettersteig Krokodil Topo (214 KB)