Klettern

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Starke Bergmomente und positive Ferienerlebnisse. Sommer und Winter.

Die Berge bieten täglich Gründe, um sich zu freuen: Natur in ihrer ganzen Schönheit, Gipfelerfolge, ein Sonnenuntergang wie auf einer Postkarte, ein kräftigendes Abendessen in einer Hütte, neue Bekanntschaften, gemeisterte Touren.

klettergebiete in der ferienregion andermatt

 

Göschenen - Göscheneralp

Klettergartenähnliche Felsen im Talgrund und mächtige Klettergipfel in der Höhe. Das vielseitige Gebiet der Göscheneralp ist für seine fantastische Kletterei weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt. Zahlreiche namhafte Kletterer haben im Tal bereits ihre Spuren hinterlassen.

Die Mehrseillängenrouten am Salbitschjien zählen mit ihrer Schönheit zum Bekanntesten, was die Ferienregion Andermatt an Kletterrouten bietet. Beim Salbitschijen hat sich der Granit senkrecht aufgefaltet, was eine starke Aufteilung in Grate, Risse und Verschneidungen im Bombenfels zur Folge hat. Die Salbithängebrücke verbindet die Salbit- mit der Voralphütte und erleichtert ebenfalls den Zugang zum Klettergebiet.

 

Östlich davon liegt das Massiv des Gandschijen, wo eher steile Plattenkletterei vorherrscht.

 

Gleich eingangs zum Voralptal liegt die Sandbalm mit ihren schönen und abwechslungsreichen, jedoch durchwegs anspruchsvollen Reibungsplatten.

Auch das Nachbargebiet, rund um die Bergseehütte, geizt nicht mit seinen Reizen: Zahlreiche gut abgesicherte Routen in Hüttennähe laden zum Verweilen in den griffigen Wänden ein. Der Felsturm oberhalb der Bergseehütte sieht aus wie ein Krokodil. Der gleichnamige Klettersteig führt über den Vorbau des Bergseeschijen dort hinauf. Er besteht aus einem 400 Meter langen Stahlseil und erlaubt einen Blick auf Dammagletscher und Winterberge. Der Klettersteig ist von der Bergseehütte aus in 15 Minuten erreichbar; nach dem Abstieg ist man in einer halben Stunde zurück in der Hütte. Das Klettererlebnis dauert zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden und ermöglicht ein Abenteuer für die ganze Familie. Teil des Klettersteigs bildet eine 18 Meter lange Stahlseilbrücke, die sich 50 Meter über dem Boden befindet. Dank beidseitiger Sicherung ist das Überqueren des Seils zwar eine nervenkitzelnde Angelegenheit, aber kein halsbrecherisches Wagnis. Und wer nicht schwindelfrei ist, kann die Seilbrücke auch umgehen.

 

Auf der anderen Seite des Göscheneralpsees mit seinem geschichtsträchtigen Staudamm befinden sich die Feldschijen. Etwas schattiger und abseits gelegen sind sie ein interessantes Ziel für Kletterer, die es gerne etwas ruhiger haben und trotzdem nicht auf die gute Felsqualität verzichten wollen. 

Sidelengebiet – Furkapass

Eine der starken Granitwelten der Schweiz.

Die Auswahl an Klettertouren ist am Furkapass scheinbar grenzenlos. Es sind für jeden Stil und jeden Schwierigkeitsgrad schöne Touren vorhanden. Im feinsten rauen Granit können Kletterer von einfacher Gratkletterei, Mehrseiltouren bis hin zu ausgesetzter Wandkletterei alles finden.

Steile Routen mit Platten, Rissen und Verschneidungen sind im kompakten Fels der Region am Furkapass vorhanden. Spannende Kletterstellen führen auf die höchsten Gipfel.

Über dem ganzen Gebiet thront der Galenstock. Er ist mit seiner markanten Gletscherkuppe ein prachtvoller Aussichtsberg. Kletterer finden hier Touren aller Facetten. Ob kombinierte Anstiege, klassische Grate oder ambitionierte Ziele für Felskletterer.

Aufgrund des relativ kurzen Zustieges ist das Chli Bielenhorn ein begehrtes Kletterziel. Auf dem Gipfel wartet eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Bergketten und das Urserntal. Der Schildkrötengrat, wie das Chli Bilenhorn im Volksmund auch genannt wird, ist eine ideale Anfänger- und Ausbildungstour.

 

Der Hannibalturm befindet sich unterhalb des Galenstocks, eingebettet vom Sidelengletscher. Abwechslungsreiche, sehr gut abgesicherte Sportklettereien sind besondere Leckerbissen in dieser wilden eindrucksvollen Landschaft. Auf dem Gipfel wartet eine Überraschung: Die Bushaltestelle «Hanicity» samt Sitzbank. Wann wohl der nächste Bus ins Tal fährt?

 

Die Dammazwillinge sind eine unscheinbare Erhebung in der Felskette vom Gletschhorn zum Tiefenstock. Wer näher hinschaut, erkennt einen steilen, rötlichen Berggipfel. Dieser besticht mit aussergewöhnlicher Atmosphäre sowie festem Fels und garantierter Ruhe. Das starke Klettererlebnis rechtfertigt den eher langen Zustieg.

Strahlgand / Oberalp

Die Klettereien südlich des Oberalppasses stehen in der Gesteinsqualität denen am Furka oder Salbit in nichts nach. Die Auswahl der Routen ist jedoch kleiner.

Die direkte Route zum Strahlgand bietet eine Seillänge Kletterei in perfektem Granit. Schon die erste Seillänge rechtfertigt den Zustieg. Kletterer, welche den Gipfelaufstieg nicht scheuen, werden mit einer starken Rundsicht belohnt.

Ein zusätzliches Highlight sind die Klettergarten-Routen Luterseeplatten.

 

Wassen – Meiental

Das Meiental zieht sich von Wassen Richtung Sustenpass entlang der Meienreuss hinauf. Es befindet sich auf gänzlich kristallinem Untergrund, auf Gneis. Interessante Ziele für Kletterer bilden die Umgebungen der Sewen- und Stustlihütte. Beide Hütten sind auf guten Bergwegen in 1 bis 1,5 Stunden zu erreichen. In Hüttennähe befinden sich gut eingerichtete Klettergärten, die einfache und gut abgesicherte Routen in bestem Erstfelder Gneis bieten. Es können auch Hochtouren sowie einige schöne Plaisir-Mehrseillängentouren mit teils alpinem Charakter unternommen werden.

Unterhalb der Sustlihütte, beim Sustenbrüggli, liegen unzählige Felsblöcke. Sie bilden einen hervorragenden Treffpunkt für Boulderer im Sommer.

 

klettersteige

Schöllenen - Klettersteig Diavolo

Spektakuläre Route in den Granitfelsen der Schöllenen, allerdings mit reichlich Gras dazwischen. Die Tiefblicke in die wilde Schlucht und ihre Verkehrswege sind schlichtweg unvergleichlich.

Der Klettersteig Diavolo ist ideal für Einsteiger. Er ist mit 700 Meter Drahtseil, 265 Eisenstiften und Haken, künstlichen Tritten und zwei Leitern gesichert.

 

 

Klettersteig Krokodil

Der Felsturm oberhalb der Bergseehütte sieht aus wie ein Krokodil. Der gleichnamige Klettersteig führt dort hinauf.

Das Klettererlebnis dauert zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden und ermöglicht ein Abenteuer für die ganze Familie. Teil des Klettersteigs bildet eine 18 Meter lange Stahlseilbrücke, die sich 50 Meter über dem Boden befindet. Dank beidseitiger Sicherung ist das Überqueren des Seils zwar eine nervenkitzelnde Angelegenheit, aber kein halsbrecherisches Wagnis. Und wer nicht schwindelfrei ist, kann die Seilbrücke auch umgehen.

Der Klettersteig oberhalb der Bergseehütte führt über den Vorbau des Bergseeschijen. Er besteht aus einem 400 Meter langen Stahlseil und erlaubt einen Blick auf Dammagletscher und Winterberge. Von der Bergseehütte aus ist er in 15 Minuten erreichbar; nach dem Abstieg ist man in einer halben Stunde wieder in der Hütte. 

Wer die Klettersteigtechnik beherrscht und über die nötige Ausrüstung verfügt, kann den Klettersteig "Krokodil" in Angriff nehmen, auch wenn er über keine sehr grosse Klettererfahrung verfügt.

Wer über keine eigene Klettersteig-Ausrüstung verfügt, kann diese auch in der Bergseehütte mieten: » Bergseehütte

Klettersteig Krokodil Topo (214 KB)