Wichtige Information Der Oberalppass hat seit Freitag 7.12.2018 14.00 Uhr offiziell Wintersperre. 
"Dr Dängeli-Büür"

"Dr Dängeli-Büür"

Unter diesem Namen ist Hans Baumann im Meiental bekannt. Er praktiziert das alte Handwerk des Dengelns heute noch.

Zur Person

Name: Hans Baumann (Jahrgang 49)

Wohnort: Meien

Lebenslauf:

«Ursprünglich wollte ich Schreiner lernen. Leider habe ich damals die Aufnahmeprüfung in die Sekundarschule nicht bestanden und wurde Bauer. Ein wichtiger Moment in meinem Leben war, als ich eigenes Land erwerben konnte. Mein eigener Herr und Meister zu sein, gefiel mir mit den Jahren immer besser. Ebenso das Leben auf der Alp Hinterfeld. Heute bin ich zufrieden und erleichtert, dass ich vor meiner Pensionierung den Hof mit den Kühen an einen meiner Söhne übergeben durfte.»

 

Was ist «dängele»?

Dengeln (auf Mundart «dängele») ist ein Verfahren, durch welches die Sense zum Grasmähen geschärft wird. Durch gezielte Hammerschläge wird das Senseblatt entlang der Schneidkante (dem Dangel) verdünnt und somit geschärft. Das scharfe Blatt liegt dabei auf einem kleinen schmalen Amboss.

Wie Hans Baumann zum «dängele» kam…

«Schon als kleiner Junge haben mich Sensen fasziniert. Mein erster Versuch ging gründlich daneben. Ich traf mitten auf das Schneideblatt und die Sense war kaputt. Übung macht den Meister. Meine Grosskinder sagen, heute sei ich ausserordentlich gut darin.»

 

Sein Töffli

«Egal, ob ich zuhinterst beim Alpabzug fahre oder mit der Sense zum Mähen unterwegs bin. Ohne mein Töffli gehe ich nirgendwo hin. Mein Herkules begleitet mich schon mein ganzes Leben lang.»

Sustenpass

«Wenn jemand zu Besuch kommt, machen wir oft einen Ausflug auf den Sustenpass. Mein Geheimtipp als Grossvater: das Trampolin und die vielen Tiere beim Susten Hospiz.»