Dorf-Hospental

Hospental

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Sommerstory  hospental

FORSTWART MIT LEIB UND SEELE
Jungbäume aufziehen im Gurschenwald, jagen am Winterhorn und Heimwerkern im «Wallenboden» (Hospental). Erwin «Tscherk» hat seinen Platz im Urserntal gefunden.

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Und immer wieder zeigt es sich von seiner schönsten Seite – das Kirchlein von Wassen.

Die alte Gotthardstrecke hat das Kirchlein berühmt gemacht, denn gleich drei Mal sieht man «s’Chileli vo Wassen» (die Kirche von Wassen) dank der spektakulären Linienführung der Bahnstrecke mit ihren Kehrtunneln. Das Dorf liegt auf 930 m ü. M. und zählt 409 EinwohnerInnen. Wassen selbst war bereits vor der Eröffnung des Gotthardtunnels 1882 bekannt, denn seit sich im 13. Jahrhundert die Säumer durch das Tal in Richtung Gotthardpass und Sustenpass bewegten, hatte sich der Ort zu einem wichtigen Etappenziel etabliert. Der Dorfkern zeugt noch von alten Zeiten mit schmucken Häusern und einem schönen Dorfbrunnen. Die Kirche von Wassen ist ebenfalls einen Besuch wert, denn obwohl sie von aussen sehr bekannt ist und das Wahrzeichen des Dorfes, so besichtigen nur wenige Personen das Innere.

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Der Sustenpass verbindet den Kanton Uri mit dem Berner Oberland und ist eine spektakuläre Fahrt. Die Sustenstrasse wurde 1946 fertiggestellt. Reisende durchqueren darauf das wildromantische Meiental, wo zahlreiche Wanderungen einladen, diese einzigartige Berglandschaft zu durchstreifen. Auch in Wassen leben Legenden weiter, wie beispielsweise beim Pfaffensprung: hier zeigt sich eindrücklich, wie das Wasser über Jahrmillionen die Felsen geformt hat. Verschiedenen Sagen nach, sind hier Pfarrer auf der Flucht hinuntergestürzt. Heute kann die Schlucht von einer sicheren Brücke aus betrachtet werden.

Wassen erleben

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Direkt am Fusse des Gotthardpasses gelegen, auf 1493 m ü. M., und in der Mitte des Urserntals.

Das letzte Dorf bevor es über den Gotthard in den Süden geht, genoss grosse Aufmerksamkeit während der Säumerzeit. Der Name selbst, Hospental, stammt aus dem lateinischen «hospitale» für Herberge. Zölle wurden erhoben und die Einheimischen trotzten Unwettern und überstanden Kriegszüge, die über den Gotthard nach Norden gingen. Wie beispielsweise im Jahre 1799, als der russische General Suworow gegen Napoleons Truppen antrat. Der Dorfkern von Hospental ist einen Besuch wert, denn die Häuser stammen noch aus den blühenden Zeiten und ergeben ein harmonisches Dorfbild. Prägend für das Landschaftsbild ist auch der Wehrturm, der aus dem 13. Jahrhundert stammt.

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Zur Gemeinde Hospental gehört auch Zumdorf. Es ist nicht nur das kleinste Dorf der Ferienregion Andermatt, sondern der ganzen Schweiz. Nur vier Personen wohnen das ganze Jahr über in Zumdorf. Hospental selbst zählt 186 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Gastfreundschaft ist geblieben. Ferienwohnungen sowie Gruppenunterkünfte bieten ein ideales Angebot für einen Sommeraufenthalt am Fusse des Gotthards oder im Winter für Ferien im Schnee. Das Dorf ist ein guter Ausgangspunkt für unter anderem Pässefahrten im Sommer und Langlaufen im Winter.

Hospental Erleben

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