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Andermatterin durch und durch

Kühe, Schafe und Murmeltiere sind zu erwarten. Aber Yaks in Andermatt? Jacqueline Baumann (28) über ihre Leidenschaft als Hobbybäuerin.

Meine Heimat

«Schnee, Berge und Charme kommen mir spontan in den Sinn, wenn ich an Andermatt denke. Meine Familie, Freunde und unsere Tiere auf der Alp leben hier. Ich muss nicht weit weg, um etwas Schönes zu erleben. Mein Glück liegt direkt vor der Haustür. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass trotz des grossen Tourismusprojekts die Traditionen und das Urchige in Andermatt bestehen bleiben.»

Mein Kraftort

«Die Unteralp kenne ich wie meine Westentasche. Von klein auf half ich beim Heuen. Es ist mein Lieblingswandergebiet und hier tanke ich Energie für den Alltag.»

Zur Person

Zur Person

Name: Jacqueline Baumann (28)

Wohnort: Andermatt

Lebenslauf

«Ich bin in Andermatt aufgewachsen und habe eine Lehre als Detailhandelsfachfrau in einem Andermatter Sportgeschäft gemacht. Als ich in Gstaad Berufserfahrung sammelte, habe ich gemerkt, dass mein Herz für Andermatt schlägt und bin zurückgekehrt. Inzwischen teile ich meine Begeisterung für die Ferienregion Andermatt mit unseren Gästen aus aller Welt, und stehe ihnen in der Tourist Information mit Rat und Tat zur Seite.»

Meine Leidenschaft

«Seit dem Augenblick vor vier Jahren, als die Yaks zum ersten Mal auf unserer Wiese standen, bin ich begeistert von diesen Tieren. Es war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, zusammen mit meinem Freund und meinem Vater Yaks anzuschaffen. Begonnen haben wir mit vier Mutterkühen und vier Kälbern. Inzwischen ist unsere Herde auf 23 Yaks angewachsen. Mein Lieblingsyak heisst Dorina und ist sehr zutraulich. Sie ist die einzige in der Herde, welche eine Glocke um den Hals trägt. Ein Grossteil meiner Freizeit verbringe ich bei den Tieren. Füttern, Misten, Heuen. Viel Arbeit, aber auch eine grosse Befriedigung. Ausserdem geniesse ich ein Yak-Entrecôte mit gutem Gewissen, weil ich genau weiss, woher es kommt. Übrigens: Gäste finden unser Yak-Fleisch auf der Speisekarte des Hotels Badus in Andermatt.»

Meine Meinung zu den EInheimischen

«Wir Andermatter sind schon ein bisschen eigen. Wir ticken anders als Hospentaler und Realper. Wer nicht von hier ist, braucht ein bisschen Geduld und Ausdauer, um die Einheimischen besser kennen zu lernen. Aber einmal integriert, merken auch die Auswärtigen, dass wir grundsätzlich ein offenes und lustiges Volk sind. Veränderungen gegenüber, wie dem Tourismusprojekt der Andermatt Swiss Alps, sind wir positiv gestimmt. Es braucht aber Zeit, bis wir uns an diese gewöhnen.»

Meine Zukunft

«Ich mache nicht gerne Pläne, sondern lasse lieber das Leben auf mich zukommen.»

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